Die Start-up-Szene hat sich seit Dotcom-Crash und Finanzkrise in hohem Tempo professionalisiert. Banken, Berater und Finanziers, die potenziell wachstumsstarke Geschäftsideen unterstützen, wählten wohl nie strenger aus als heute. Fondsmanager wie Christian Leybold, der in Hamburg und San Francisco in Internetprojekte investiert, erhalten mehrere Hundert Anfragen im Monat. Nur "zwei bis drei" Firmen, sagt er, werden pro Partner und Jahr finanziert.